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Hierarchie der Einflüsse

Der Rahmen wurde als Reaktion auf das vorgeschlagen, was die Wissenschaftler für eine übermäßige Betonung der Medienprozesse und der Effektforschung hielten. Das HOI-Modell machte stattdessen den von Nachrichtenmedien produzierten Inhalt zur abhängigen Variablen in Forschungsstudien, beeinflusst von Faktoren, die sich innerhalb des hierarchischen Rahmens befinden. Aus mediensoziologischer Sicht berücksichtigt der Rahmen „die vielfältigen Kräfte, die gleichzeitig auf Medien einwirken, und schlägt vor, wie Einfluss auf einer Ebene mit dem auf einer anderen interagieren kann.“ Während die meisten Medieneffektstudien Medieninhalte als unabhängige Variable behandeln, um zu verstehen, wie das Publikum Medieninhalte nutzt und wie es von Medieninhalten beeinflusst wird, behandelt das Framework „Hierarchie der Einflüsse“ Medieninhalte als abhängige Variable und fünf Einflussstufen als potenzielle unabhängige Variablen.

Insgesamt bietet der Rahmen eine Möglichkeit, die „Medien und ihre Verbindungen zu Kultur, anderen Organisationen und Institutionen zu verstehen.“

Soziale systemeEdit

Die makrosoziale Systemebene ist der äußerste Ring des Modells, der die Einflüsse von sozialen Systemen als Ganzes darstellt. Diese Ebene konzentriert sich darauf, wie ideologische Kräfte Medieninhalte formen und beeinflussen. Aus diesem Grund wird es häufig in der länderübergreifenden vergleichenden Medienwissenschaft eingesetzt.

Soziale Institutionenbearbeiten

Die soziale institutionelle Ebene beschreibt Einflüsse aus dem transorganisationalen Medienfeld. Wie sich Medienorganisationen zu größeren Institutionen zusammenschließen, die Teil größerer strukturierter Beziehungen werden, die als mächtige soziale Institutionen miteinander konkurrieren oder voneinander abhängen.

Medienorganisationenbearbeiten

Die Ebene der Medienorganisation unterscheidet sich von Routinen, da diese Ebene den größeren organisatorischen und beruflichen Kontext wie Organisationspolitik, berufliche Rollen und die Struktur des Medienunternehmens selbst beschreibt.

Routine practicesEdit

Die Routinen-Ebene hat drei Quellen von Routinen, die Kommunikatoren in ihrem Arbeitsprozess einschränken und ermöglichen: Zielgruppen, Organisationen und Anbieter von Inhalten. Journalisten haben Routinen aus endlosen Mustern von Normen als Reaktion auf häufige Situationen entwickelt. Auf dieser Ebene wird Mr. Gates oder Gatekeeping (Communication) theory auch im Erscheinungsbild von Journalisten angewendet

IndividualsEdit

Die mikroindividuelle Ebene befindet sich im Zentrum des Modells. Auf dieser Ebene beeinflussen die persönlichen und beruflichen Eigenschaften des einzelnen Kommunikators den Medieninhalt. Individuelle angeborene Merkmale wie Geschlecht, Rasse, religiöser und politischer Hintergrund beeinflussen Medieninhalte indirekt durch die Gestaltung persönlicher Einstellungen und Werte (z. B. ethische Werte) sowie beruflicher Rollen und Bildung.

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